Bürgermeistergespräch Teil 5 - Informationen

Veröffentlicht auf von Bürgerliste St. Wolfgang

Informationsdrehscheibe
Die Gemeinde wird in absehbarer Zeit (einen Zeitplan hat der Bürgermeister nicht genannt) eine Homepage bekommen. Ein Zwischenruf aus dem Publikum: Zehn Jahre zu spät. Gut wir meinen lieber jetzt als gar nicht. Die Frage wird sein, wozu soll die Homepage dienen. Eine Antwort des Bürgermeisters war, sie sei als Bürgerservice gedacht. Es soll darüber informiert werden, wo eine neue Baustelle geplant ist, wo in absehbarer Zeit Behinderungen auftreten könnten und wie lange sie dauern.
Nun gut: Das finden wir, die BürgerListe, ja ein gute Sache. Doch wir hoffen, daß diese Homepage nicht nur eine Art Baustelleninfostelle wird, sondern daß wir dort auch nachlesen können, wann die nächsten Gemeinderatssitzungen stattfinden, die nächsten Bauverhandlungen sind. Projektentwicklungsstand der großen Infrastrukturprojekte, samt Bauplänen. Das die Protokolle der Gemeinderatssitzungen abrufbar sind.
Wir hoffen, daß die Webseite nicht nur als Bürgerservice für das, was die Bevölkerung wissen soll und darf entwickelt, sondern eine offene Plattform wird, wo die Gemeinde transparent und eindeutig alle Informationen, die die Bürger und Bürgerinnen betreffen, offenlegt. Denn es gibt in der Gemeindearbeit aus unserer Sicht nichts, was die Bürger und Bürgerinnen nicht betrifft oder betreffen sollte.
Eine Gemeinde ist die Summe ihrer Bürger und Bürgerinnen. Jede Entscheidung über die Neuentwicklung, neu Ausrichtung, über die Veränderungen am Bestand betrifft uns alle und die Information darüber, ist vor allem in unserer heutigen Zeit allen verfügbar zu machen.
Informationstechnologie ist nicht nur eine Technologie zur Information, sondern auch eine, mit der Strukturen für bürgerorientierte Entscheidungsfindung gelegt werden können. Wir werden das Projekt sehr genau beobachten und von Experten und Expertinnen darauf prüfen lassen, wie transparent und offen diese Plattform wirklich sein wird.
Gegebenenfalls wird die BügerListe als Vertretung der unabhängigen Bürger und Bürgerinnen ab dem 28. September im Gemeinderat darauf drängen, die Webplattform zu einer Kommunikationsplattform auszubauen, um zumindest virtuell, so etwas wie eine Begegnungsstätte, wie unter Teil 2 angeführt zu schaffen.
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