Kurzbericht: nachhaltig Wirtschaften – Teil 1

Veröffentlicht auf von Bürgerliste St. Wolfgang

Am 22. Juni fand im Gasthaus Bürglstein eine von der BürgerListe organisierte Veranstaltung zu Tauschkreisen, Nachbarschaftshilfe und Regionalgeld statt. Das Interesse war groß. Insgesamt 40 Personen aus St. Wolfgang, dem gesamten Salzkammergut und der Stadt Salzburg sind gekommen, um von DI Tobias Plettenbacher über die Wirtschaftskrise, ihre Auswirkungen und historischen Ursachen informiert zu werden. Ein Ergebnis des Vortrages war, daß diese Krise längst noch nicht zu Ende ist. Namhafte Ökonomen seien der Meinung, daß die Talsohle noch nicht erreicht ist.

(Mehr Informationen unter: www.neuesgeld.org)

 

Auch wurde gezeigt, wie Geld funktioniert und wie diese zugrundeliegenden Mechanismen, die Gesellschaften weltweit in einen äußerst zerstörerischen Wachstumszwang drängen.

(Dazu ein kurzer 15minütiger, witziger Film unter:

Teil 1: http://www.youtube.com/watch?v=9BrLrwbkQWQ

Teil 2: http://www.youtube.com/watch?v=aK2yZlHk4cA&feature=related

Teil 3: http://www.youtube.com/watch?v=0VOtdQrCoyk&feature=related)

Die negativen Folgen: Standortwettbewerb, steigende Arbeitslosigkeit (für die einen) und „Leistungsverdichtung“ (sprich doppelt soviel Arbeit in der gleichen Zeit für weniger oder den gleichen Lohn, für die anderen, die noch Arbeit haben), ständig steigende Preise, höhere Steuern & Abgaben, Wegbrechen des Mittelstandes und Wachstum an Armut, bei gleichzeitigem exponentiellen Wachstums der Geldvermögen bei den sogenannten „Super-Reichen“.

DI Tobias Plettenbacher erläuterte warum diese Wirtschaftszusammenbrüche und die damit einhergehenden Staatsbankrotte bisher alle 60 Jahre eingetreten sind und warum es auch heute, wie es scheint, kein Entrinnen mehr gibt.

 

Doch bei dieser eher beunruhigenden Information ist es nicht geblieben. In einer angeregten Diskussion wurden Wege aus der Krise und bereits funktionierende Lösungsansätze aufgezeigt.

Diese erfordern allerdings ein die Bereitschaft neue Ideen und Konzepte vorurteilsfrei zu prüfen! Wir können, so wir uns dafür entscheiden, natürlich etwas tun, um im Falle einer Krisenverschärfung unser Leben auch in Zukunft, jenseits der globalen Wirtschaft, zu sichern.

Einer der wesentlichen Begriffe, die dabei gefallen sind, war der Begriff des Wachstums. Immer weiter gesteigertes Wachstum in einer begrenzten Welt, ist nicht möglich.

So wie es aussieht trifft es gerade unsere Generation, die an die Grenzen dieses Wachstumszwanges stößt. Das ist eine schmerzliche aber notwendige Erkenntnis, um eine Wende in der Wirtschaftspolitik herbeizuführen.

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Veröffentlicht in Wirtschaftspolitik

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