Nächste Gemeinderatssitzung
Beim Überfliegen des Budgets stach eine Summe ins Auge.
Die Gemeinde hat immer noch einen hohen Schuldenstand: ca. 13 Mio Euro
Die Kanalgebühren werden um 0,20 € pro m3 angehoben.
Wie uns vermittelt wurde, kann unser Herr Bürgermeister nur deshalb ausgeglichen bilanzieren, weil er eben diese Kanalgebühren erhöht, um mehr als die Indexanpassung.
Da können wir mal wieder sehen, wer die Zeche zahlt für all die Investitionen der letzten Jahre, die auf reiner Schuldenpolitik basierten: wir Bürger und Bürgerinnen. Das Bedenkliche daran ist: wir dürfen zwar jetzt dafür zahlen, im nachhinein, doch wir wurden aber vorher nie gefragt, ob wir diesen Projekten auch zustimmen, die uns in diese Schuldenfalle getrieben haben.
Für unseren Herrn Bürgermeister, der auf Staatskosten durch die Welt reist, ist es ein leichtes in unsere Brieftasche zu greifen. Schließlich weiß er in dieser Sache alle Parteien hinter sich: FPÖ und SPÖ miteingeschlossen. Die SPÖ hat offensichtlich kein problem damit einen Schuldenbürgermeister, der sich an privaten Geldern für seinen Größenwahn bedient, den Rücken zu stärken.
Überall können wir lesen, daß die Stabilität Europas und seiner Währung an einem seidenen Faden hängt. Doch unser Bürgermeister träumt von Mega-Infrstrukturprojekten, wie einer Schnellbahn nach Salzburg. Da fragen wir uns doch, wie weltfremd und abgehoben kann Politik noch sein, die bei einem Schuldenstand von 13 Mio Euro über weitere Geldverschwendung in Milliardenhöhe nachdenkt.
Wir werden der Erhöhung der Kanalgebühren nicht zustimmen.
Mit uns ist keine wahnwitzige Politik, die die Zukunft unserer Kinder gefährdet zu machen sein.
Herr Bürgermeister treten Sie zurück.
Hier und heute.
Machen Sie den Weg frei für eine Volkswahl.