Wir haben in St. Wolfgang schon andere verjagt

Veröffentlicht auf von Bürgerliste St. Wolfgang

In der gestrigen Gemeinderatssitzung in St. Wolfgang kam es zum ersten Mal zu massiven Entgleisungen der ÖVP. Offensichtlich hält die mit der FPÖ in einer Koalition regierenden ÖVP dem politischen Druck, der von der BürgerListe ausgeht nicht mehr stand.

Am Ende einer für alle Beteiligten erschöpfenden Sitzung, in der der Rechnungsabschluß 2009 und ein neues, umstrittenes Tourismusprojekt an der Doktorpromenade (mehr dazu in den nächsten Tagen) besprochen wurde, stieß der ÖVP Vizebürgermeister Josef Kogler eine unverhohlene Drohung gegen den Mandatar der BürgerListe Dr. Raimund Bahr aus: „Wir haben in St. Wolfgang schon andere vertrieben.“

Raimund Bahr von der BürgerListe hat umgehend eine Anzeige gegen den Vizebürgermeister Josef Kogler angekündigt, um Drohungen gegen Leib und Leben von politischen Mandataren einen Riegel vorzuschieben.

Neben realen und etwas hilflosen Drohungen durch die Mehrheitspartei schlug der Gemeinderat der ÖVP Ing. Stefan Gschwandtner einen neuen Ansatz für die Zuwanderungspolitik in St. Wolfgang vor. Sein Vorschlag lautet: In Zukunft möge die Gemeinde dafür Sorge tragen, daß nur mehr Bürgerinnen und Bürger nach St. Wolfgang zuwandern dürfen, die auch zur Gemeinde passen und diesen dann entsprechende Wohnflächen zur Verfügung stellen.

Eine Art Flächenwidmung für Integrationswillige.

 

Zu guter letzt hat Bürgermeister Johannes Peinsteiner GR Raimund Bahr mit dem wunderbaren Wort, das alle Diktatoren aller Zeiten gegen jene benutzen, die ihrem Widerstand Ausdruck verleihen, bedacht: Raimund du bist ein Nestbeschmutzer.

 

Mehr Informationen zur wohl turbulentesten Sitzung im Gemeinderat seit dem Einzug der BürgerListe in den Gemeinderat in den nächsten Tagen. Bilder, Sprüche, Hintegründe, Akten und Pläne.

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