Soziales
Eine Gemeinde ist vor allem auch ein soziales Netzwerk. es wird von Menschen zusammengehalten, die unterschiedliche Ausgangslagen und Bedürfnisse haben.
Gerade in Zeiten der Krise, aber nicht nur dann, sollte die Gemeinde sozial innovative Netzwerke nicht nur unterstützen, sondern selbst bereits bestehenden anschließen, z.B. Tauschbörsen. Diese haben durch die ökonomische Umverteilung einen hohen Nutzen und helfen, den Leuten Geld zu sparen. Jeder hat Kenntnisse oder Möglichkeiten, die er gegen jene von anderen tauschen kann. Dabei spielt die ökonomische Lage der Tauschenden keine Rolle. Ein soziales outing ist also nicht notwendig. Die Gemeinde könnte die Initialisierung eines solchen Projektes finanzieren und selbst mit gutem Beispiel als Beteiligte daran teilnehmen
Sozialpolitik darf sich nicht an der Almosenpolitik oder an Privatunterstützung orientieren, sondern muß klaren Richtlinien gehorchen, um dem, der die soziale Hilfe benötigt, das Gefühl der Bittstellung zu ersparen. Nicht die Willkür sollte bei Entscheidungen im Sozialbereich herrschen, sondern ein Netzwerk zur Verfügung stehen, in das sich alle Bürger und Bürgerinnen einbringen und partizipieren können.
Im sozialpolitischen Bereich könnte St. Wolfgang so eine Schlüsselrolle im Salzkammergut zukommen. Diese Vorreiterrolle könnte der Gemeinde nicht nur einen ökonomischen und sozialen Nutzen bringen, sondern vor allem auch neue Gästeschichten anziehen, die mit einer sozial innovativen Gemeinde sympathisieren.