Entgegnung
Johannes Peinsteiner, Bürgermeister und Landtagsabgeordneter denunziert öffentlich Gemeinderat der BürgerListe Raimund Bahr als arbeitslosen Sozialschmarotzer, der sein Lebtag noch nichts gearbeitet und auch noch dazu steht.
Originalzitat Johannes Peinsteiner: „Der Herr Bahr von der BürgerListe ist sein Lebtag lang arbeitslos, er bekennt sich dazu.“ (Interview vom 26.11.2009, nach der konstituierenden Gemeinderatssitzung)
Dazu möchte ich sagen: Abgesehen davon, daß ich es nicht für ehrenrührig halte, in seinem Leben abschnittsweise arbeitslos zu sein, weil sich das Leben verändert und manchmal ein Berufs- oder Jobwechsel notwendig wird, könnte ich hier alle meine Arbeitsverhältnisse der letzten Jahre aufzählen.
Das werde ich nicht tun.
Nur soviel: Um meine prekäre Arbeitssituation zu überbrücken, habe ich letztes Jahr in der oö. Landesausstellung als Museumsaufseher gearbeitet und zwar in St. Wolfgang, im Gemeindeamt. Das mußte Herr Landtagsabgeordneter Johannes Peinsteiner wissen, als er diesen verleumderischen Satz von sich gab, um die Hetzkampagne gegen den Gemeinderat der BürgerListe Raimund Bahr weiter zu intensivieren.
Einmal mehr beweist unser Bürgermeister und Landtagsabgeordneter Johannes Peinsteiner, daß sachliche Diskussionen nicht seine Stärke sind. Hätte er sich ein wenig über meinen Lebenslauf informiert, wüßte er, daß ich kein notorischer Arbeitsloser bin, sondern ein Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens. Grundeinkommen für alle zu fordern, ist für Hannes Peinsteiner kein politisches Konzept, sondern ein persönlicher Makel meiner Person.
Sich seiner Arbeitslosigkeit nicht zu schämen und auf die Probleme auf dem Arbeitsmarkt im Salzkammergut aufmerksam zu machen, ist für unseren Bürgermeister offensichtlich Grund genug sich öffentlich unter die Gürtellinie zu begeben und alle politische Scham fahren zu lassen.
Langsam wird es unappetitlich.