Nach der Sitzung zwei
Nun zu unserem Kulturreferenten.
Er zählt zu einem der wichtigsten Verfechter und Wortführer von gebührenerhöhungen. Nun er hat leicht reden. Er ist ja nie zu Hause. Er ist immer in Linz. Er ist ein Zweiheimischer- Er benutzt seine Dusche und sein Klo nur selten. Da kann er leicht von einer überproportionalen Beteiligung des Marktes an den Wassergebühren schwadronieren.
Wir zahlen und er lacht sich ins Fäustchen. Schließlich ist er nie im Ort. Und wenn, dann geht er in die Beisln kacken und strullen. Ja so ist einer wie er, der nach eigenen Angaben reich und schön ist. Wenns um die eigene Haut geht, dann spart er, wo es sich anbietet.
Wir sollten eine Gebühr erheben für jene, die Gebühren erheben, die sie nicht treffen, da wäre unser Herr Kulturreferent rasch anderer Meinung. Nur nichts erhöhen, was die Profite der Einwohner, die überduchschnittlich zum Beispiel von den Bauhofarbeitern profitieren. Da ginge ein Aufschrei durch die ÖVP.
Wir wissen es schon lange, daß unser Kuolturreferent ein Knecht der ÖVP ist. Als Mitarbeiter des Oberösterreichischen Volksblattes (einer Parteizeitung der ÖVP) ist er maßgeblich an deren Finanzierung beteiligt. Einer wie er, wird sich niemals gegen die Hand wenden, die ihn füttert. Also seit auf de Hut, wenn der, der sich unter dem Rockschoß der ÖVP befindet, sich im warmen Atem seiner Partei eingekuschelt hat, ein Hotel bauen möchte und immer so tut, als wäre er der kritische Geist der Gemeinde, euch Geschichten über die Notwendigkeit von Gebührenerhöhungen erzählt.
Einer wie er, der den Bürgermeister haßt und ihn nur stützt, weil er weiß, daß er ihn für seine eigenen Zwecke bracuht, ist nicht glaubwürdig. Einer wie er, der schon mal kräftig am Stuhl unseres Bürgermeisters gesägt hat, will jetzt sein glühendster Anhänger sein. Da muß ich sagen. Hände weg von solchen Gemeinderäten.