Unser Wasser! Unser Leben?

Veröffentlicht auf von Regina Zeppelzauer

Ein Kommentar von unserer Ersatzgemeinderätin Regina Zeppelzauer

mit einer Information der Arbeiterkammer zum Thema Trinkwasser

 

Woran erkennt man dass endlich Frühling ist? Am wunderbaren Geruch der sich durch die Lüfte zieht! Tierische und menschliche Fäkalien - die fleißig auf den Feldern aufgebracht werden - machen das Leben im Salzkammergut erst lebenswert. Gesunde Luft! Gesunder Boden? Gesunde Gemeinde?

 

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Dazu eine grundsätzliche Festellung der Arbeiterkammer OÖ

 

Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. 99 % des Trinkwassers in Österreich stammt aus dem Grundwasser. Etwa 27 % der Oberösterreicher werden mittels Hausbrunnen versorgt. Leider ist unbelastetes Trinkwasser auch hierzulande keine Selbstverständlichkeit. Während öffentliche Wasserversorger bestehende Grenzwerte einhalten müssen, kennen viele Hausbrunnenbesitzer den schlechten Zustand ihres Wassers nicht. Nitrat aus der Überdüngung und bakterielle Verunreinigungen sind die häufigsten Beeinträchtigungen. Die Landwirtschaft zählt zu den Hauptverantwortlichen der großräumigen Nitratbelastung (Umweltkontrollbericht 2001 des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft).

 

Durch Dünger (Mineraldünger, Jauche, Mist) wird Nitrat dem Boden zugeführt. Geschieht dies in zu großen Mengen, kann es nicht zur Gänze von den Pflanzen als Nährstoff aufgenommen werden und gelangt ins Grundwasser. In Österreich gilt für Trinkwasser ein zulässiger Nitrat-Höchstwert von 50 Milligramm pro Liter. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt 25 mg/l nicht zu überschreiten. Für die Zubereitung von Babynahrung sollte man die WHO Empfehlung von max. 10 mg/l einhalten. Die Nitratproblematik liegt vor allem darin, dass es im Trinkwasser oder im menschlichen Körper in Nitrit umgewandelt wird. Nitrit ist giftig und behindert den Sauerstofftransport im Blut (Blausucht bei Babys).

 

Um zu beurteilen, ob ein Trinkwasser noch genießbar ist, muss auch eine bakteriologische Untersuchung durchgeführt werden. Dabei wird die Anzahl der Bakterienkolonien bestimmt und eine Untersuchung auf sogenannte Indikatorbakterien, wie Escherichia-coli-Bakterien, vorgenommen. Für die Anzahl der (aeroben) Bakterienkolonien gilt für nicht desinfiziertes Wasser ein Grenzwert von 100 (bei 22°C) bzw. 20 (bei 37°C) pro Milliliter Wasser.

 

Escherichia-coli-Bakterien dürfen im Trinkwasser nicht vorkommen! Bakterielle Wasserbelastungen sind fast immer auf tierische oder menschliche Fäkalien zurückzuführen (undichte Senkgruben, Gülle) und können Störungen des Magen-Darm-Traktes oder auch ernsthaftere Erkrankungen hervorrufen.

 

Mehr dazu unter

http://www.arbeiterkammer.com/online/trinkwasser-50044.html

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E
<br /> Schon lange bevor Sie oder Ich auf der Welt waren wurden von den Landwirten mist und Gülle auf die Felder ausgebracht! Und ganz im Gegensatz zu dem von Ihnen zitierten AK- Bericht belegen<br /> Langzeitstudien von rennomierten Ärzten das die Gesundheit von auf dem Land aufgewachsenen Personen oft um vieles Besser ist als die von jenen, welche in der Stadt aufgewachsen sind! Dies gilt vor<br /> Allem in Bezug auf Allergien, Erkrankungen der Atemwege und der Haut!<br /> Hier eine Publikation aus Deutschland:<br /> <br /> http://www.krankenkassensuche.de/krankenkassen/pressemitteilungen/122/107/493/<br /> <br /> Nicht umsonst haben auch schon unsere Großeltern gesagt, das der Mensch "ein bisserl Dreck zum leben braucht"!<br /> Nur in der heutigen Zeit in der alles immer 100%ig hygienisch und am Bestenkeimfrei sein muss können sich offenbar zu wenig Resistenzen bilden falls dann mal doch irgendwo der Eine oder Andere Keim<br /> auftauchen sollte!!<br /> <br /> <br />
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